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Nach tarifvertrag igz-dgb-tarifvertrag

TAW ist ein eigenständiger Sektor. Das geht aus der gesetzlichen Regelung des TAW durch das AÜG hervor. Darüber hinaus gelten mehrere Tarifverträge ausschließlich für die TAW (siehe Abschnitt 3). Die Bedeutung der Leiharbeit nimmt weiter zu. Sowohl die Zahl der Agenturen als auch die Zahl der Leiharbeitnehmer ist seit 2004 gestiegen. Die Gleichbehandlungsklausel des Zeitarbeitsgesetzes, die den entsprechenden Rechtsrahmen bildet, hat zu einer landesweiten Abdeckung der Leiharbeit durch drei konkurrierende Tarifverträge geführt. Die Vereinbarungen haben es den Agenturen ermöglicht, von der Gleichbehandlungsklausel abzuweichen. Die IG Metall hat auch eine Kampagne für den fairen Umgang mit der TAW (Leiharbeit fair gestalten) gestartet, um Leiharbeiter als Mitglieder zu rekrutieren und Gleichbehandlungsregelungen in Tarif- und Betriebsvereinbarungen durchzusetzen. Staatsangehörige aus Drittländern, die in Deutschland nach einem internationalen Übereinkommen ein Unternehmen gründen, sind nicht weniger günstig zu behandeln als deutsche Staatsangehörige. Der AÜG-Gesetzentwurf sieht vor, dass Leiharbeitnehmer bei der Festlegung von Schwellenwerten für die Mitbestimmung grundsätzlich berücksichtigt werden müssen. Der Koalitionsvertrag hatte dies auf die Schwellen des Betriebsverfassungsgesetzes beschränkt. Die Ausweitung der Mitbestimmungsschwellen erscheint logisch, da sich die jüngste Rechtsprechung eindeutig in diese Richtung bewegt hatte (vgl.

zuletzt Bundesarbeitsgericht, Entscheidung vom 4. November 2015 – 7 ABR 42/13). Das iGZ-DGB-Tarifpaket sieht sowohl die Bezahlung als auch viele andere Fragen zum Arbeitsverhältnis vor. Die Hauptlohnbroschüre fasst den Rahmenzahlungsvertrag, den Lohnzahlungsvertrag, den Haupttarifvertrag und den Tarifvertrag zur Sicherung der Beschäftigung zusammen. Die genaue Deckungsquote ist nicht bekannt, aber es wird davon ausgegangen, dass bei den drei oben genannten Vereinbarungen die Deckungsquote bei nahezu 100 % liegt. Arbeitsverträge in Agenturen, die nicht zu einem der drei Arbeitgeberverbände gehören, beziehen sich in der Regel auf einen der drei oben genannten Tarifverträge, um die Gleichbehandlungspflicht zu umgehen.

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